Kompany ohne Kopfschmerzen, aber noch keine finale Diagnose
Bayerns Trainer Vincent Kompany hat keine Kopfschmerzen mehr. Das sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem 3:1 (2:0)-Erfolg beim SC Freiburg. Eine „finale“ Diagnose gibt es demnach aber noch nicht.
„Und wenn doch, würde ich es jetzt nicht hier kommunizieren“, sagte Eberl. Kompany erhalte „wirklich alle Zeit, um gesund zu werden“, betonte der Sportvorstand: „Wir lassen ihn einfach in Ruhe. Diese Siege sind die beste Medizin für ihn.“
Verteidiger Jonathan Tah sprach von „absolut keiner einfachen Situation“ für den Rekordmeister. „Ich glaube, in solchen Momenten ist es ganz wichtig, zusammenzuhalten und noch enger zusammenzurücken als Team, als Klub“, sagte der Nationalspieler. Man wolle auch für die spielen, „die jetzt nicht dabei sein können“.
Freiburgs Trainer Julian Schuster sprach der Familie Kimmich sein Beileid aus. „Wenn es einem Trainerkollegen nicht gut geht und er nicht an der Seitenlinie dann eben auch stehen kann, da fühlt man mit und wünscht natürlich nur das Beste“, sagte der 41-Jährige.
Neben Kompany fehlte den Bayern in Freiburg auch Joshua Kimmich wegen eines Trauerfalls in der Familie. Zudem fielen Manuel Neuer, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlović, Luis Díaz und Minjae Kim verletzt aus.