Eberl zu Wintertransfers: „Werden es uns in Ruhe anschauen“
Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat sich vor dem Bundesliga-Spiel in Mainz zu möglichen Wintertransfers geäußert. Bei DAZN sagte er auf Nachfrage von Moderator Daniel Herzog, man werde sich das ganz in Ruhe anschauen. Hintergrund ist die lange Verletztenliste der Münchner.
Aktuell fehlen mit Jamal Musiala, Luis Díaz, Serge Gnabry und Ismael Saibari vier wichtige Offensivkräfte. Eberl sagte: „Jetzt kommt nach der Länderspielpause Jamal zurück. Es kommt Díaz zurück.“ Musiala hatte am Donnerstag nach über fünfeinhalb Wochen erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Díaz arbeitet weiter individuell, macht aber deutliche Fortschritte.
Eberl verwies zudem auf die jüngste Leistung: „Wir haben einen Kader, der bei Atlético ohne 4 gespielt hat. Trotzdem haben wir diese Leistung auf den Platz gebracht. Natürlich kann man fragen, ob man das stemmen kann, wenn man alle drei Tage spielen muss. Das sind alles Gedanken, die wir uns dann im Winter machen, oder ob wir gar nichts machen.“
Im Sommer hatten Eberl und Sportdirektor Christoph Freund entschieden, kein Geld für einen teuren Vertreter von Díaz auszugeben. Arijon Ibrahimovic wurde wegen schwankender Leistungen in der Vorbereitung an den FC Augsburg verliehen.
Finanziell hätten die Münchner Spielraum. Durch den Verkauf von fünf Prozent der Anteile an der Profi-AG und einen 250-Millionen-Deal mit der „Viessmann Generations Group“ wird das Festgeldkonto laut BILD so voll sein wie nie zuvor.
Nach BILD-Informationen ist die Tendenz dennoch klar: Bayern wird im Januar nicht aktiv. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sagte am Samstagabend auf die Frage nach Winterkäufen: „Nein, ich glaube nicht.“