El Mala gegen Maza: Zwei Ausnahmekönner im Rheinland-Duell
Wenn der 1. FC Köln am Sonntag Bayer 04 Leverkusen empfängt, richten sich die Blicke auf zwei junge Offensivkräfte: Kölns Zehner Saïd El Mala und Leverkusens Mittelfeldspieler Ibrahim Maza. Die Lokalrivalen trennen in der Tabelle nur vier Punkte. Leverkusen ist Sechster, Köln steht auf Rang 13.
El Mala ist Kölns individuell bester Spieler und gemeinsam mit dem verletzten Angreifer Thijs Dallinga Top-Torjäger der Geißböcke. Beide haben zweimal getroffen. El Mala traf am 1. Spieltag beim Sieg gegen Hoffenheim und war der entscheidende Spieler beim 2:1 im Rheinischen Derby gegen Mönchengladbach. In der Vorsaison erzielte der frischgebackene Nationalspieler 13 Treffer in 34 Bundesliga-Einsätzen, 14 Mal kam er dabei als Joker. Unter Trainer René Wagner ist der 20-Jährige gesetzt, wenn er fit ist.
Mit 35 km/h ist El Mala der schnellste Kölner dieser Saison und zieht mit 136 die meisten Sprints beim FC an. Ein Kontertor gelang ihm in dieser Saison, in der Vorsaison war er mit fünf Treffern nach Kontern der Beste der Liga. Mit 33 Dribblings liegt er in der Bundesliga hinter Michael Olise (43) auf Rang zwei. Auch seine 29 Torschüsse übertreffen nur Harry Kane und Olise. Von den 15 Bundesliga-Spielen seit Sommer 2025, in denen El Mala traf, verlor der FC nur eines.
Maza, der die Nummer 30 trägt, ist der zentrale Akteur im Spiel von Trainer Carles Martínez. Der algerische Nationalspieler stand in allen acht Bundesliga-Spielen der Saison in der Startelf. Beim 2:4 gegen Stuttgart erzielte er am vergangenen Wochenende seinen dritten Saisontreffer. Damit hat er schon jetzt so viele Tore wie in der gesamten Vorsaison, für die er 28 Spiele brauchte.
Mit einem Sieg am Sonntag würde der FC bis auf einen Punkt an Leverkusen heranrücken.