Fehlalarm nach Frankfurts Sieg gegen Köln: Hütters Pressekonferenz abgebrochen
Nach dem 1:0 von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln hat am Freitagabend ein Fehlalarm das Waldstadion durcheinandergebracht. Die noch anwesenden Menschen mussten das Gebäude verlassen. Die Pressekonferenz von Trainer Adi Hütter endete vorzeitig.
Gegen 23.15 Uhr, rund eine Stunde nach dem Abpfiff, ertönte das Alarmsignal. Eine Durchsage auf Deutsch und Englisch forderte die Anwesenden auf, das Gebäude wegen einer technischen Störung zügig zu verlassen.
Hütter saß zu diesem Zeitpunkt auf dem Podium. Der Österreicher hatte den Sieg eingeordnet und Kapitän Robin Koch ausdrücklich gelobt. Dann beantwortete er noch eine Frage zu Nnamdi Collins. Auf den Alarm reagierte er zunächst verdutzt und mit Humor. Nach knapp einer Minute beendete Pressesprecher Bartosz Niedzwiedzki die Veranstaltung. Die Journalisten hatten bis dahin nur vier Fragen stellen können.
Der Großteil der 59.600 Zuschauer war bereits gegangen. Betroffen waren aber Fans in den VIP- und Businessbereichen sowie Spieler, Vereinsverantwortliche und Mitarbeiter. Der Kölner Mannschaftsbus stand noch im Innenbereich des Stadions.
Etwa zehn Minuten nach dem Alarm fuhren zwei Löschfahrzeuge mit Blaulicht an der Haupttribüne vor, auch mehrere Krankenwagen kamen. Nach knapp 15 Minuten verstummte das Signal. Um 23.34 Uhr rückte die Feuerwehr nach einer Überprüfung wieder ab. Laut Bild könnte ein Defekt in der Sauna der Eintracht-Kabine den Alarm ausgelöst haben. Bestätigt ist das nicht.
Ein Eintracht-Sprecher kommentierte den Abend augenzwinkernd: „Keine Alarmstimmung in Frankfurt.“ Gegen 23.45 Uhr durften die VIP-Gäste in die Businessbereiche zurück und ihre Feier fortsetzen. Für die Eintracht war es der erste Bundesliga-Heimsieg seit März.