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Analyse

Frankfurts Angriffsduo überrascht sogar Trainer Hütter

01.11.2026 13:40

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter lobt seine Stürmer Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib ungewöhnlich deutlich. „Also aktuell, wenn wir über deutsche Nationalspieler sprechen, haben wir das beste Duo“, sagte Hütter im Bild-Interview. Beide treffen wettbewerbsübergreifend regelmäßig.

Burkardt kommt auf sieben Tore und vier Vorlagen, der neue Nationalspieler Ebnoutalib ebenfalls auf sieben Treffer und zwei vorbereitete Tore. „Die Zahlen sprechen für sich“, so Hütter. Über die Form seiner Angreifer zeigte er sich überrascht: „Nach der Vorbereitung hätte ich das ehrlich gesagt nicht erwartet.“ Zugleich nannte er sie „echte Knipser, echte Goalgetter“.

Das aktuelle System setzt stärker auf mannschaftliche Geschlossenheit als in den vergangenen Spielzeiten, als Omar Marmoush und Hugo Ekitike vor allem aus der Tiefe agierten. Davon profitiert Burkardt, der laut Bericht von passgenauen Zuspielen seiner Mitspieler lebt. Beim 3:1 im DFB-Pokal beim HSV steuerte der 23-Millionen-Euro-Mann ein Tor und eine Vorlage bei. Ebnoutalib ist bereits eine Option für den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp.

Insgesamt erzielte die Eintracht zehn Tore in sieben Bundesliga-Spielen, offensiv läuft es in der Liga noch nicht perfekt. Hütter formte in seiner ersten Amtszeit die „Büffelherde“ aus Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic. Zu Saisonbeginn erinnerte er sich: „Wir haben damals mit wahnsinniger Wucht, wahnsinniger Dynamik gespielt.“ Die nächste Chance, in der Liga nachzulegen, bietet das Duell mit dem HSV.

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