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Analyse

HSV-Ausfälle im Mittelfeld bestätigen Costas Kaderplanung

29.10.2026 16:39

Der HSV muss im Mittelfeld derzeit auf mehrere Spieler verzichten. Sportdirektor Claus Costa sieht die Kaderplanung des Sommers durch die vielen Ausfälle auf den zentralen Positionen bestätigt.

Kapitän Nicolai Remberg fehlt wegen eines Kreuzbandrisses. Albert Grønbæk und Albert Sambi Lokonga wurden zuletzt von kleineren Blessuren ausgebremst. Jüngst erwischte es zudem Fábio Vieira und Bilal Nadir an der Muskulatur. Miro Muheim wurde deshalb verstärkt ins Zentrum gezogen, Martin Adeline agierte etwas defensiver. Adeline blieb bislang verletzungsfrei. Auch in der Defensive gab es Blessuren bei Nicolás Capaldo, Jordan Torunarigha und Sebastiaan Bornauw.

Trainer Merlin Polzin und sein Team legen die Taktik je nach Gegner fest. An den ersten Spieltagen spielte der HSV mit zwei Sechsern und zwei Zehnern. Zuletzt agierte oft ein Mittelfeld mit drei Profis, davor ein Kreativspieler als hängende Spitze. Beim 1:3 im DFB-Pokal gegen Frankfurt standen Grønbæk und Sambi Lokonga wieder in der Startelf, das Spiel hatte vor allem in der ersten Hälfte viel Struktur. In Paderborn hatte der HSV 0:1 verloren.

„Wir sind heute glücklich, dass Sambi und Albert gespielt haben. Aber wir sind natürlich trotzdem traurig darüber, dass uns die anderen beiden weggebrochen sind“, sagte Costa nach dem Pokal-Aus. Vieira und Nadir hatten zuvor in Hoffenheim (3:2) und gegen Stuttgart (1:0) gute Leistungen gezeigt.

„In der Sommerpause ist ja oft die Frage gekommen: Warum holen wir noch einen zentralen Mittelfeldspieler?“, erinnerte sich Costa. Nun zeige sich die Positionsflexibilität. „Und jetzt sieht man auch, was wir uns zusammen mit den Trainern gedacht haben bei der Kaderzusammenstellung.“ Wegen der Ausfälle und der Vorgabe, kein zu hohes Risiko einzugehen, gibt es aktuell keine Konstanz in den Startaufstellungen.

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