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Verletzung

HSV prüft nach Rembergs Kreuzbandriss Optionen für den Winter

12.10.2026 16:40

Der HSV beschäftigt sich nach dem Kreuzbandriss von Kapitän Nicolai Remberg bereits mit einem möglichen Winter-Transfer. Sportdirektor Claus Costa betont aber, es gebe aktuell nicht den Plan, zwingend tätig werden zu müssen. Remberg wird dem Klub nach der Verletzung beim 3:2 in Hoffenheim voraussichtlich für den Rest der Saison fehlen.

Wie berichtet, hatte sich Remberg am Samstag am rechten Knie verletzt und den Platz auf Krücken verlassen. Noch am Abend brachten Untersuchungen im Athleticum im Volkspark Gewissheit. Ein Comeback noch in dieser Saison gilt als unwahrscheinlich. „Man konnte sofort in seinen Augen sehen, wie geschockt er war und dass er ahnte, dass etwas Schlimmes passiert ist“, sagt Costa.

Bereits am Sonntag nahmen Costa und Scouting-Chef Sebastian Dirscherl Kontakt auf, um alle denkbaren Szenarien durchzusprechen. Dabei ging es auch um einen Winter-Transfer. In Kürze soll eine Liste möglicher Kandidaten entstehen. „Darüber hinaus werden wir aber natürlich im Winter schauen, wie die Situation ist, und vorher schon unsere Hausaufgaben machen. Das ist bei einem so schwerwiegenden Ausfall völlig normal“, sagte Costa der MOPO.

Intern setzt der HSV zunächst auf den vorhandenen Kader. Als Kandidat gilt vor allem der im Sommer aus Dresden gekommene Kofi Amoako (21). Auch Nicolás Capaldo (28), der sich als rechtes Glied der Dreierkette etabliert hat, und Bilal Nadir (22) könnten einspringen.

Klar ist jedoch, dass der Kader im zentral-defensiven Bereich dünner wird. Sportvorständin Kathleen Krüger, Costa und Dirscherl wollen sich nun ein genaues Bild machen, wie stark der Ausfall wirkt. Costa zeigt sich überzeugt, dass das Trainerteam Lösungen finden wird, um Rembergs Fehlen zu kompensieren.

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