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Interview

HSV-Talent Nandja erstmals auf Abruf für die deutsche U20

07.11.2026 10:04

Shafiq Nandja vom HSV ist erstmals für die deutsche U20-Nationalmannschaft nominiert worden, zunächst jedoch nur auf Abruf. Davon erfuhr der 19-jährige Verteidiger noch vor seinem ersten Profitor beim 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach. U20-Bundestrainer Hannes Wolf hatte ihn angerufen.

„Ich habe mit Hannes Wolf gesprochen, wir haben telefoniert und er hat mir die Gründe erklärt, warum ich noch nicht dabei bin“, sagte Nandja. Wolf teilte ihm mit, dass er bei den Länderspielen gegen Polen (13.11.) in Bialystok und gegen Tschechien (16.11.) in Chomutov dabei sein könnte. Voraussetzung ist, dass andere Nominierte ausfallen oder vorzeitig abreisen. „Aber natürlich erhoffe ich mir mehr, und hoffentlich wird das in der Zukunft auch so sein“, so Nandja. Er könnte theoretisch auch für Togo, das Heimatland seiner Mutter, oder Nigeria, den Herkunftsstaat seines Vaters, spielen. Die finale Entscheidung kann in Zukunft fallen.

Gegen Gladbach traf Nandja in der 60. Minute zum 2:1. Er legte sich einen Querpass von Albert Grønbæk vor und schoss über die rechte Schulter von Torhüter Daniel Batz ins Tor. „Davon habe ich immer geträumt“, sagte er. Er sei lange Stürmer gewesen, beim HSV bis in die U15. Unter Trainer Merlin Polzin spielt er nur noch als Innenverteidiger.

Eine Woche zuvor hatte Nandja das Gegentor zum 1:3 in Frankfurt auf seine Kappe genommen. Trotz der Rückkehr von Sebastiaan Bornauw und der Fitness von Jordan Torunarigha startete er zum vierten Mal in Folge. Torunarigha blieb nur die Bank. „Ich bin Merlin auf jeden Fall sehr dankbar“, sagte Nandja. Es sei wichtig gewesen, dass er wieder das Vertrauen des Trainers bekam.

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