Hütter erklärt Bankrolle von Højlund und Amaimouni-Echghouyab
Frankfurts Trainer Adi Hütter hat die fehlenden Einsätze der Youngster Oscar Højlund und Ayoube Amaimouni-Echghouyab erklärt. Beide spielen in der Bundesliga derzeit kaum eine Rolle. Hütter räumte auf der Pressekonferenz ein, dass die Situation für beide unangenehm sei.
Amaimouni-Echghouyab stand in dieser Saison nur am ersten Spieltag gegen Paderborn in der Startelf. Der 21-Jährige zeigte in der vergangenen Rückrunde gute Ansätze und schaffte es in den marokkanischen WM-Kader. Aktuell kommt der Rechtsaußen nur als Joker zum Zug. Hütter verwies auf die Konkurrenz: „Wir haben einen Fares Chaibi auf der Position, der eine tolle Entwicklung genommen hat. Dazu noch Ritsu Doan, der für mich ein extrem wichtiger Spieler ist, weil er taktisch sehr diszipliniert ist.“ Auch Can Uzun habe nach seiner Rückkehr gut gespielt, zuletzt sei Niko Ilicevic dazugekommen. „Ich hab aktuell wirklich viele Spieler“, sagte Hütter.
Højlund stand noch gar nicht in der Startelf und kam in der laufenden Saison erst zweimal als Joker zum Einsatz. Der 21 Jahre alte Däne hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, behauptete sich aber in der letzten Rückrunde. Im zentralen Mittelfeld ist Raphael Onyedika gesetzt, neben ihm rangen zuletzt Mario Götze und Noel Aseko um den Platz. „Wenn es ordentlich läuft, die Ergebnisse stimmen und der Trainer zufrieden ist, dann wird er auch nicht großartig wechseln“, sagte Hütter.
Der Trainer machte beiden Spielern keinen Vorwurf. „Klar ist es auch für mich nicht angenehm, weil ich sehe, dass sie gut trainieren“, so Hütter. Da die Eintracht keine internationalen Spiele hat, bleiben die Einsatzchancen der Youngster vorerst begrenzt.