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Kölns Moore überraschend nur Joker: Wagners Plan geht nicht auf

17.10.2026 08:04

Kölns Leihspieler Mikey Moore hat im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt nach drei Startelfeinsätzen in Folge zunächst auf der Bank gesessen. Trainer René Wagner setzte auf eine defensivere Grundordnung, der FC verlor am Freitagabend mit 0:1.

Die Kölner begannen mit einer Dreierkette aus Luka Lochoshvili, Joel Schmied und Jahmai Simpson-Pusey. Dafür musste in der Offensive einer weichen. Wagner begründete seine Entscheidung vor dem Anpfiff: „Wir wollen schauen, dass wir aus einem kompakteren Block einfach umschalten können. Dass wir mit schnellen Spielern umschalten können und haben mit Bülti einen Spieler, der zwischen den Linien schwimmen kann.“ Said El Mala und Linton Maina hatten wegen ihres Tempos aktuell die Nase vorn. Marius Bülter sollte sich zwischen den Linien bewegen und Bälle festmachen oder weiterleiten.

Zunächst ging der Plan auf. In den ersten 45 Minuten stand Köln kompakt und kam durch Bülter und andere zu guten Gelegenheiten. Nach der Pause erhöhte Frankfurt die Intensität, dem FC fehlte es nach vorn an Kreativität. Moore bekam gut zwanzig Minuten, doch dem 19-Jährigen versprangen häufig die Bälle. Bei der Entstehung des 0:1 kam er nicht mehr rechtzeitig in den Zweikampf, die Fehlerkette begann aber an anderer Stelle.

Moore war in den vergangenen drei Partien zwar immer wieder auffällig, blieb aber ohne weiteren Scorerpunkt. Wie berichtet, ist der Engländer von Tottenham Hotspur bis Sommer 2027 ausgeliehen. Im November trifft er mit Köln auf die Bayern.

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