Moore büffelt Deutsch: „Meine Mama wäre stinksauer“
Kölns Leihspieler Mikey Moore hat im Interview mit der BBC über seine ersten Deutschstunden gesprochen. Der englische Offensivspieler ist sportlich beim 1. FC Köln angekommen, sprachlich steht er nach eigener Aussage noch ganz am Anfang.
„Ich kann noch keinen Satz sagen. Nur ‚Danke‘ und ‚Guten Morgen‘“, sagte Moore über seine erste Unterrichtsstunde. „Der Lehrer versuchte, mir ein paar Vokabeln und ein paar Verben beizubringen, die ich nicht einmal auf Englisch kenne. Aber ich bleibe dran.“ Er habe noch nie eine andere Sprache gelernt und nannte Deutsch „eine sehr schwierige Sprache“. Auf Wunsch seiner Mutter will er das Thema ernst nehmen: „Meine Mama wäre stinksauer, wenn ich es nicht versuchen würde.“ Sein Ziel sei bescheiden: „Wenigstens lerne ich ein paar Wörter, damit ich mein Essen bestellen kann oder so.“
Den Schritt nach Deutschland bezeichnete Moore als bewusste Entscheidung. „Ich hätte in England bleiben und vielleicht irgendwo etwas Bequemeres wählen können. Aber ich wollte mich ein bisschen aus meiner Komfortzone holen.“ Die Entscheidung für den FC sei früh gefallen: „Für mich war es ein No-Brainer.“ Wie berichtet, ist er von Tottenham Hotspur bis Sommer 2027 ausgeliehen und lehnte trotz Interesses von Borussia Dortmund ab.
Sportlich läuft es bereits. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach gewann Köln 2:1, es war Moores erster Sieg im FC-Trikot. Im November trifft Köln auf den FC Bayern, wo sein Idol Harry Kane spielt. „Ich werde mein Bestes geben, sein Trikot zu bekommen. Hoffentlich komme ich mit dem Trikot in der Hand zurück nach Köln.“