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Analyse

Lustrinelli passt sich an: Union setzt wieder auf Defensive und Fünferkette

06.11.2026 19:38

Unions Trainer Mauro Lustrinelli hat seine Spielidee nach einem Fehlstart angepasst. Statt offensiv auszurichten, lässt der Schweizer den Berliner Bundesligisten inzwischen wieder mit sicherer Defensive und viel Intensität spielen. Am Sonntag (17:30 Uhr) tritt Union beim SC Freiburg an.

In den ersten vier Saisonspielen kassierte Union 17 Gegentore, mehr als je ein Bundesligist zuvor in diesem Zeitraum. Nach der ersten Länderspielpause änderte Lustrinelli seine Herangehensweise. Es folgten der erste Saisonsieg und drei Spiele ohne Niederlage. „Das Defensivspiel ist einfacher zu vermitteln: Es geht um Organisation, es geht um Duelle“, sagte der Trainer.

Im DFB-Pokal versuchte es Union gegen den 1. FC Köln wieder offensiver. Die Mannschaft wirkte anfangs spielstärker, fing sich aber fünf Gegentore und schied aus. Im anschließenden Bundesligaduell mit Köln blieben die jungen Mekhi Gray, Tom Rothe und Leopold Querfeld auf der Bank. Marvin Friedrich, der seit März kein Bundesligaspiel bestritten hatte, rückte in die Mannschaft. Das Spiel endete unentschieden. Khedira ließ sich phasenweise in die Fünferkette fallen.

Lustrinelli sagte auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag: „Wir haben aus vier Spielen sechs Punkte gemacht. In den letzten vier Spielen haben wir die wenigsten Tore bekommen. Das heißt, da haben wir eine gewisse Solidität gefunden.“ Über Khedira sagte er: „Er ist eigentlich der wichtigste Spieler für unser Team. Er ist ein Leader.“ Zehn Pflichtspiele hat Lustrinelli bei Union bisher erlebt, das elfte folgt in Freiburg.

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