Schlotterbeck: Ausstiegsklausel weckt Interesse europäischer Topklubs
Dortmunds Abwehrchef Nico Schlotterbeck könnte den BVB ab dem kommenden Sommer verlassen. Im bis 2031 verlängerten Vertrag steht dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel, und mehrere europäische Topklubs suchen Innenverteidiger.
Die Klausel soll bei 50 bis 60 Millionen Euro liegen und nur für drei europäische Großklubs gelten. Darunter sind Real Madrid und der FC Liverpool. Schlotterbeck hatte seinen Vertrag im April verlängert. Der 26-Jährige kann Dortmund demnach ab kommendem Sommer für die festgeschriebene Ablöse verlassen.
Bei beiden Klubs zeichnet sich seit Saisonbeginn Bedarf in der Defensive ab. Real denkt sogar über zwei neue Innenverteidiger nach und war bereits im vergangenen Sommer an Schlotterbeck interessiert. In Liverpool wird er als möglicher Nachfolger von Virgil van Dijk (35) gehandelt. Auch der FC Barcelona und Paris St. Germain haben Probleme in der Abwehrzentrale.
Im Januar hat der BVB noch alle Zügel in der Hand. Sicher ist allerdings nicht, dass kein finanzstarker Champions-League-Klub schon im Winter einen Vorstoß wagt. Auch Bayerns Dayot Upamecano (28) verlängerte in diesem Jahr mit Ausstiegsklausel.
Beim 2:1 gegen die SV Elversberg am Samstag ragte kein Dortmunder heraus, auch nicht Schlotterbeck. Der BVB steht als Tabellenzweiter der Bundesliga da. Ob er ohne seinen Abwehrchef die knappe Führung gerettet hätte, ist laut Bericht fraglich.