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Schuster kritisiert Freiburger Fans nach Protest in Leverkusen

18.10.2026 21:08

Freiburgs Trainer Julian Schuster hat die Protestaktion der mitgereisten Fans beim 1:2 in Leverkusen scharf kritisiert. Teile der rund 2000 Gästeanhänger sorgten kurz nach dem Anpfiff für eine mehrminütige Spielunterbrechung. Der Bundesliga-Spitzenreiter verlor die Partie bei Bayer 04 mit 1:2.

Die Freiburger Fans warfen Tennisbälle auf den Rasen und zündeten Rauchbomben. Dazu hielten sie ein Banner mit der Aufschrift „Fankultur eingeschränkt – Spielbetrieb unterbrochen – gegen Materialverbote“ hoch. Schuster lief Richtung Gästeblock und versuchte, die Anhänger zu beruhigen.

Auf BILD-Nachfrage sagte der Trainer: „Ich bin maximal offen für Proteste. Ich höre gerne zu und kann Verständnis entwickeln. Worüber ich kein Verständnis entwickeln kann, ist, Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Das geht für mich zu weit, und das ist nicht in Ordnung.“ Zugleich betonte er: „Wenn es etwas gibt, mit dem sie nicht zufrieden sind, bin ich zu Gesprächen bereit.“

Auch die Leverkusener Fans beteiligten sich. Sie zeigten ihr Protestplakat „Bayer-04-Verbotspolitik stoppen!“ in Richtung Klubspitze und zündeten in der Nordkurve mehrere Bengalos. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielten sie ein Banner mit der Botschaft „Fankultur ist Herzblut, keine Verhandlungssache – gegen Materialverbote“ hoch. Der Konflikt schwelt laut BILD seit mehr als einem Jahr.

Wie berichtet, hatte Freiburg nach fünf Spieltagen mit 13 Punkten die Tabelle angeführt. Schuster, der die Breisgauer als Erfolgscoach in diese Position geführt hat, bietet den Fans nun den Dialog an.

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