Thioune erklärt: Darum spielte Hein und nicht Schlager
Werder Bremens Trainer Daniel Thioune hat seine Torwartentscheidung vor dem DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund erläutert. Stammtorhüter Karl Hein stand beim 2:3 im Signal-Iduna-Park im Tor, Ersatzkeeper Alexander Schlager blieb draußen. Zuvor hatte Thioune öffentlich über einen Einsatz Schlagers nachgedacht.
„Am Ende war ausschlaggebend, dass wir nicht zu viel rotieren und nur wenig an der Defensivkette verändern wollten“, sagte der 52-Jährige. Deshalb sprengte er auch sein Innenverteidiger-Duo nicht, um etwa Marco Friedl oder Amos Pieper eine Pause zu gönnen. Außenverteidiger Arthur stand drei Tage nach dem 3:2 gegen Mainz wieder in der Startelf.
Als weiteres Argument nannte Thioune die Form des estnischen Nationaltorhüters. Hein hatte auch beim 2:2 in der Bundesliga beim BVB stark gehalten. „Karl hat es in der Liga gegen Dortmund sensationell gemacht“, sagte Thioune, „es gab keinen Anlass für eine Veränderung.“ Schlager hätte sich einen Einsatz dennoch verdient gehabt, versicherte der Trainer.
Dass er dem Österreicher zuvor Hoffnungen gemacht hatte, erklärte Thioune mit dem Zeitpunkt. Vor der Pressekonferenz sei noch nicht final entschieden gewesen, wer spielt. Das Trainerteam wollte das Thema nochmals in Ruhe besprechen. Schlager habe die Entscheidung „sehr respektvoll angenommen“.