Union: Lustrinelli fordert nach 0:5 die alte Kompaktheit zurück
Trainer Mauro Lustrinelli vom 1. FC Union Berlin setzt nach dem 0:5 im DFB-Pokal beim 1. FC Köln auf die alten Tugenden des Klubs. Der Schweizer fordert die „Union-DNA“ zurück, also jene Kompaktheit, mit der Union einst bis in die Champions League kam. Im Liga-Rückspiel gegen Köln reichte es nur zu einem 1:1.
Lustrinelli war im Sommer mit dem Auftrag gekommen, Union fußballerisch weiterzuentwickeln, mit mehr Mut am Ball und schnellerem Spiel nach vorn. Beim 0:5 in Köln leistete seine Mannschaft nach der Pause kaum noch Gegenwehr. Danach klang der Trainer auffallend anders.
Vor dem Ligaspiel sagte Lustrinelli: „Ich sage es mit Wörtern, aber am Schluss müssen wir es auf den Platz bringen.“ Eine Halbzeit lang gelang das. Dann zog sich Union zurück und ließ den Ausgleich zum 1:1 zu.
Die Passivität sei nicht der Plan gewesen, sagte Lustrinelli hinterher. Damit gab er die Verantwortung an seine Spieler weiter.
Nach dem Abpfiff blieb es in der Alten Försterei still.