Vieira erklärt HSV-Verbleib: „Klub und Fans, die dich lieben“
Fábio Vieira hat erklärt, warum er sich im Sommer für einen festen Wechsel zum HSV entschieden hat. Der portugiesische Mittelfeldspieler kehrte kurz vor Ende der Transferperiode für eine kolportierte Ablöse von neun Millionen Euro vom FC Arsenal nach Hamburg zurück. In der Vorsaison hatte er sich dort als Leihspieler zur Stammkraft entwickelt.
Die Einigung zog sich hin, weil beide Klubs um die Ablösesumme feilschten. „Es war schwer, wie immer, weil man nie weiß, was passieren kann“, sagte Vieira in einem Interview mit der Bundesliga. Er habe nicht gewusst, wie es weitergeht, auch mit Blick auf seine Familie. Das sei unangenehm gewesen. „Aber am Ende, wenn alles unterschrieben ist und du dort bist, wo du sein willst, ist es viel einfacher.“
Für den 26-Jährigen sei immer klar gewesen, dass er beim HSV bleiben wolle. „Der Trainer gibt mir immer die Unterstützung, die ich brauche, und gibt mir Vertrauen“, so Vieira. Er habe am Ende eine gute Saison gespielt und wolle das bestätigen oder sich noch steigern.
Auch von der Stadt und dem Klub schwärmte er. „Alle Menschen um den Verein und die Fans sind gute Leute. Egal ob wir gewinnen oder verlieren, sie sind immer für uns da.“ Und weiter: „Wenn du einen Klub und Fans hast, die dich lieben, bist du viel glücklicher.“
Die Bundesliga sei sehr wettbewerbsintensiv und biete viel Raum, sich weiterzuentwickeln. „Ich möchte das tun, was ich am liebsten mache, nämlich Fußball spielen, und hier fühle ich mich sehr wohl“, sagte Vieira. Seit seiner Rückkehr kam er für den HSV dreimal zum Einsatz.