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Viessmann steigt als vierter Minderheitsaktionär beim FC Bayern ein

22.10.2026 12:09

Der FC Bayern nimmt durch den Verkauf von Anteilen an seiner Profifußball AG eine dreistellige Millionensumme ein. Wie der Rekordmeister und Klub-Partner Viessmann mitteilten, steigt das Familienunternehmen mit Sitz in München nach Adidas, Audi und Allianz als vierter Anteilseigner ein.

Viessmann erwirbt das letzte verfügbare Anteilspaket, ursprünglich waren es fünf Prozent. Satzungsgemäß verbleiben 70 Prozent der Anteile beim Mutterverein. Die vier Minderheitsaktionäre halten künftig zusammen 30 Prozent. Nach Abschluss der Transaktion hat Viessmann knapp 6,7 Prozent der FC Bayern München AG, die drei anderen Gesellschafter liegen jeweils bei etwas weniger als 7,8 Prozent. Die Zahlen ergeben sich, weil der Einstieg als Kapitalerhöhung umgesetzt wird.

Im Vorfeld war über eine Summe von 250 Millionen Euro spekuliert worden. In dieser Dimension soll sich der Deal bewegen, offizielle Angaben zu den Zahlen gibt es nicht.

Präsident Herbert Hainer sagte: „Dieser Schritt stärkt die Eigentümerstruktur der FC Bayern München AG. Zudem vergrößert eine noch einmal deutlich verbesserte Eigenkapitalbasis die Handlungsspielräume in einer Zeit des permanenten Wandels.“ Viessmann kooperiert seit 2018 mit dem Klub.

Vorstandschef Max Viessmann, der im Verwaltungsbeirat des FC Bayern sitzt, soll in den Aufsichtsrat der AG einziehen. Das Gremium soll damit von neun auf zehn Personen wachsen. Viessmann sagte: „Wir wollen unseren Beitrag für einen starken FC Bayern leisten.“

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