Werder: Chukis Vertrag enthält keine Ausstiegsklausel
Werder Bremens Neuzugang Chuki hat nach Informationen der DeichStube keine Ausstiegsklausel im Vertrag. Das Arbeitspapier des Spaniers läuft bis Sommer 2030, anders als stellenweise berichtet wurde. Das verschafft Werder finanzielle und sportliche Sicherheit.
Chuki kam im Sommer ablösefrei von Real Valladolid, wo sein Vertrag auslief. Dem Vernehmen nach investierten die Bremer eine niedrige siebenstellige Summe an Handgeld, um den 22-Jährigen zu überzeugen. Er war nach Kenny Quetant der zweite Neuzugang für die Saison 2026/27.
Sportlich hat sich die Investition bisher ausgezahlt. In allen sieben Bundesligaspielen stand der offensive Mittelfeldspieler in der Startelf und bereitete zwei Tore vor. Dass er sich so schnell akklimatisierte, überraschte selbst die Verantwortlichen am Osterdeich. Aus der Startelf von Trainer Daniel Thioune ist er derzeit nicht wegzudenken.
Auch der Marktwert entwickelt sich positiv. Er betrug bei der Verpflichtung fünf Millionen Euro und stieg zunächst auf acht, zuletzt auf zehn Millionen Euro. Damit ist Chuki gemeinsam mit Kapitän Marco Friedl und dem verletzten Jens Stage der wertvollste Profi im Kader.
Ein vorzeitiger Abschied ist bei Werder durchaus einkalkuliert, einen Automatismus dafür gibt es jedoch nicht. Wertentwicklung genießt in Bremen oberste Priorität, weshalb der Klub Chuki langfristig gebunden hat.