Werder: Niklas Stark droht wegen Vertragsklausel der Abschied
Werder Bremens Innenverteidiger Niklas Stark steht vor einem Abschied im kommenden Sommer. Nach Informationen der Bild verlängert sich sein bis 2027 laufender Vertrag nur bei einer festgelegten Zahl an Einsätzen in dieser Saison. Der 31-Jährige wartet noch auf sein erstes Bundesliga-Spiel.
Anhaltende Hüftprobleme lassen laut Bericht kaum größere Belastungen zu, mehr als Kurzeinsätze sind offenbar nicht möglich. Dass Stark die nötige Marke noch erreicht, gilt angesichts seiner körperlichen Probleme und der Konkurrenz als äußerst unwahrscheinlich. In der Innenverteidigung haben Marco Friedl, Amos Pieper und Neuzugang Oskar Wojcik derzeit die Nase vorn. Trainer Daniel Thioune kann wegen der wiederkehrenden Beschwerden kaum verlässlich mit Stark planen. Auch eine Verlängerung unabhängig von der Klausel gilt laut Bild als unwahrscheinlich.
Sportchef Clemens Fritz hatte gegenüber der Deichstube zuletzt die Bedeutung des Routiniers betont. Beide Seiten hätten bereits im Sommer Klarheit über Starks veränderte Rolle gehabt. Auch ohne regelmäßige Einsätze sei er als Persönlichkeit in der Kabine und als Mentor für die jüngeren Spieler wertvoll.
Seit seinem ablösefreien Wechsel von Hertha BSC im Sommer 2022 bestritt Stark verletzungsbedingt nur 90 Pflichtspiele für Werder. In der Saison 2024/25 war er als Teil der Dreierkette mit Friedl und Pieper eine wichtige Säule. Im Sommer hatte er gesagt, sich ein Karriereende in Bremen vorstellen zu können, zuvor wolle er aber noch einige Spiele absolvieren.