Gerrard lobt Pavlovic und Bischof nach Bayerns 2:2 gegen Arsenal
Der frühere englische Nationalspieler Steven Gerrard hat als TV-Experte von „TNT Sports“ die Bayern-Profis Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof gelobt. Beide spielten beim 2:2 gegen den FC Arsenal gemeinsam im Mittelfeld. „Die beiden haben mich heute Abend wirklich beeindruckt. In einem Spiel von dieser Bedeutung haben sie herausragend gespielt“, sagte Gerrard.
Für Pavlovic und Bischof war es das erste gemeinsame Spiel in der Startelf des FC Bayern auf diesem Niveau. Pavlovic ist unter Trainer Vincent Kompany Stammspieler, an seiner Seite spielt im 4-2-3-1 in der Regel Joshua Kimmich. Der fehlte gegen die Gunners kurzfristig wegen eines Trauerfalls im engsten Familienkreis, Bischof rückte in die Anfangself. Die Bayern drehten einen 0:1-Rückstand, kassierten aber in der Schlussphase durch Declan Rice den Ausgleich.
Bischof war mit seiner Leistung zufrieden, nicht mit dem Ergebnis: „Wenn du so lange in Führung bist, dann ist es schon enttäuschend, dass wir nicht die drei Punkte holen.“ Ansprüche stellt er nicht: „Ich spiele extrem gerne mit Pavlo zusammen. Aber wir wissen alle, was Jo für ein herausragender Spieler ist. Am Ende entscheidet Vinnie, wer aufläuft.“
Bundestrainer Jürgen Klopp verfolgte die Partie in der Allianz Arena. In der Halbzeit sagte er bei „DAZN“: „Das sind Top-Partner, die können überragend zusammen spielen.“ Unter Klopp bildeten Pavlovic und Bischof zuletzt beim 0:0 in Griechenland und beim 2:0 gegen Serbien das Mittelfeld der Nationalmannschaft.
Eine Diskussion darüber nannte Klopp an diesem Abend jedoch „absolut pietätlos“, weil daraus sofort ein Kimmich-Thema werde. Kimmich sei ein „überragender Mittelfeldspieler“, „der in unserem Team immer einen Platz haben wird“. Neben ihm nannte Klopp auch Felix Nmecha, Mika Baur und Jannik Engelhardt als Optionen. Ein gutes Team brauche im Mittelfeld „im Idealfall vier, fünf, sechs“ Spieler.