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Analyse

HSV: Fábio Vieira wartet nach Sieg in Hoffenheim auf den Durchbruch

11.10.2026 23:06

Der HSV hat bei der TSG Hoffenheim mit 3:2 gewonnen, doch Offensivspieler Fábio Vieira bleibt in dieser Saison bislang hinter den Erwartungen zurück. Der Portugiese kam in Sinsheim auf fünf Torschüsse, den Spitzenwert der Partie, sorgte aber kaum für große Torgefahr.

Stürmer Yussuf Poulsen sagte nach dem Spiel: „Wir hatten keinen einzigen Spieler, der ein schlechtes Spiel gemacht hat.“ Auch Vieira machte kein schlechtes Spiel, wirkte aber unglücklich. Sein Passspiel war ordentlich, die meisten Pässe kamen an. Zündende Ideen blieben jedoch aus. Dass seine Stärken nicht in der Arbeit gegen den Ball liegen, fiel in der intensiven Partie mit vielen Zweikämpfen und mehr Ballbesitz für Hoffenheim mehrfach auf.

Seine beste Szene hatte der 26-Jährige kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Er setzte sich gegen zwei Hoffenheimer durch und war allein auf dem Weg zum Tor. Ein schlechter Ballkontakt zwang ihn jedoch, mit rechts statt mit dem starken linken Fuß abzuschließen. TSG-Torwart Oliver Baumann parierte. Vieira fehlt damit weiter das Besondere, mit dem er in der vergangenen Saison mehrfach den Unterschied ausgemacht hatte. Auch die intensive Trainingsarbeit in der langen Länderspielpause änderte daran bislang nichts. Möglicherweise muss er sich noch an die neue Rolle als hängende Spitze gewöhnen.

Am kommenden Samstag empfängt der HSV den VfB Stuttgart im Volkspark. Gegen die Schwaben erzielte Vieira im Herbst 2025 sein erstes Tor für die Hamburger. Trainer Merlin Polzin hatte ihn zuletzt nach dem 2:0 im Test gegen Kopenhagen nur vorsichtig gelobt.

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