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Interview

Koch nach Hütter-Kritik stark: „Ich bin froh drum“

17.10.2026 10:07

Eintracht Frankfurts Kapitän Robin Koch hat eine Woche nach der scharfen Kritik von Trainer Adi Hütter eine starke Partie gezeigt. Beim 1:0 gegen den 1. FC Köln gewann der Innenverteidiger am Freitag alle seine Luftzweikämpfe und brachte 87 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Hütter sprach ihm anschließend ein „Extralob“ aus.

Wie berichtet, hatte Hütter nach dem 0:6 bei RB Leipzig die Abwehr um Koch als „nicht bundesligatauglich“ bezeichnet. Den Kapitän hatte er zur Pause ausgewechselt. Nun sagte der Trainer: „Von den Zahlen her: Lufthoheit. Sensationell die Mannschaft im Griff gehabt. Für mich das beste Spiel abgeliefert.“ Zur Wirkung seiner Kritik erklärte er: „Für mich als Trainer ist es immer wichtig, gewisse Wirkungen zu erzielen. Und der Robin hat sich das zu Herzen genommen.“ Es habe ihn persönlich besonders gefreut.

Für Frankfurt war es das erste Ligaspiel ohne Gegentor seit sieben Monaten. Koch lobte bei Sky die Mannschaft: „Die Art und Weise, wie wir heute gespielt haben, führt dann zu diesem Ergebnis.“ Nach dem Abpfiff schenkte er einem kleinen Fan sein Trikot.

Auf die vergangenen Tage blickte Koch reflektiert zurück. „Es war keine einfache Woche für mich“, sagte er. Hütter sei bereits vor der Saison auf ihn zugekommen und habe angekündigt, dass es in einer „schwierigen Phase zuerst an die Führungsspieler und den Captain“ gehe. „Ich bin froh drum, dass ich es dann mal abbekomme und vielleicht nicht irgendein Schwächerer. Das gehört dazu“, sagte Koch.

„Natürlich ist es nie schön, wenn man in der Öffentlichkeit und der Presse so viel über sich lesen muss“, ergänzte er. Rat holte er sich auch bei seinem Vater Harry Koch, der von 1995 bis 2003 für den 1. FC Kaiserslautern spielte. „Gerade in so einer Situation hat er den einen oder anderen Rat“, sagte der Kapitän.

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