Pavlovic überzeugt in Klopps 4-3-3 als klassischer Sechser
Bayerns Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic hat in den Länderspielen gegen Serbien und Griechenland überzeugt. Im neuen 4-3-3 von Bundestrainer Jürgen Klopp spielte der 22-Jährige als zentraler Mann hinter Tom Bischof und Florian Wirtz und zählte zu den Gewinnern der Länderspielphase.
SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger lobte im Podcast „Die Bayern-Woche“ das Mittelfeld: „Diese Dreierkombination im Mittelfeld aus Pavlovic, Bischof und Wirtz ist ein bisschen die Entdeckung dieser Länderspiele. Das sah richtig gut aus.“ Pavlovic war permanent anspielbar, verteilte die Bälle und übernahm mehr Verantwortung im Aufbauspiel. „Er war eine Passmaschine und gegen Griechenland noch einen Tick besser als gegen Serbien“, lautet das Urteil im Podcast.
Bei der Weltmeisterschaft hatte Pavlovic nicht oder kaum überzeugt. Neben Felix Nmecha funktionierte er weniger selbstverständlich als nun als klarer Sechser mit zwei offensiveren Mittelfeldspielern vor sich. Auch beim FC Bayern zeigte er neben Joshua Kimmich, wie wohl er sich bei klar verteilten Aufgaben im Zentrum fühlt.
Kimmich kann nach Einschätzung des Podcasts unterschiedliche Rollen übernehmen, Pavlovic verkörpert den klassischen Sechser in diesem System womöglich natürlicher. Kumberger sagt: „Du brauchst für das 4-3-3 von Klopp einen Sechser, auf den du dich verlassen kannst. Das kann Pavlovic.“ Julian Nagelsmann beschrieb einst, Pavlovic spiele „seinen Stiefel herunter“. Seine Ausschläge nach unten seien gering.
Entschieden ist nach zwei guten Länderspielen noch nichts. Pavlovic hat sich für Klopps Mittelfeldplanungen aber nachdrücklich empfohlen.