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Interview

Eberl verteidigt Kimmich: „Das finde ich absolut absurd“

10.10.2026 19:37

Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat sich nach dem 2:2 beim FC Augsburg zur Debatte um Joshua Kimmich geäußert. Bundestrainer Jürgen Klopp hatte den DFB-Kapitän nicht für das dritte und vierte Länderspiel nominiert.

Daraufhin entstand eine Diskussion darüber, ob Kimmichs Vereinskollegen Aleksandar Pavlović und Tom Bischof ihm den Rang abgelaufen haben. Beide überzeugten in der zweiten Hälfte des DFB-Blocks in Kimmichs Abwesenheit im Mittelfeld.

„Ich habe vielmehr verfolgt, dass die Qualitäten von Joshua Kimmich infrage gestellt wurden. Das finde ich absolut absurd“, sagte Eberl. „Das ist ein Leader, der vorne weggeht.“

Man könne zwar sagen, Kimmich sei das Gesicht einer DFB-Mannschaft, die in den letzten Jahren nicht so erfolgreich war, so Eberl. Dennoch sei er „ein herausragender deutscher Spieler. Wir sollten froh sein, dass wir so einen Spieler bei uns in den Reihen haben“. Auch die beiden jüngeren Konkurrenten stellte Eberl heraus: „Bischof ist auch ein herausragender Spieler und Pavlović auch.“

Im ersten Bundesliga-Spiel nach der Länderspielpause stand Kimmich in Augsburg über die volle Distanz auf dem Platz. Gemeinsam mit Pavlović lenkte er das Münchner Mittelfeld. Bischof kam erst in der 87. Minute für Pavlović ins Spiel.

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