Kompany zur Kimmich-Debatte: „Mini-Debatten“
Bayern-Trainer Vincent Kompany sieht in der Diskussion um den Stellenwert von Joshua Kimmich in der Nationalmannschaft viel Lärm um nichts. „Ich versuche ganz oft rauszubleiben aus Mini-Debatten, weil das sind Mini-Debatten“, sagte der Belgier bei RTL/Sky Sport.
Einen Einfluss auf den FC Bayern sieht Kompany nicht. „Ich glaube, dass es andersrum ist, dass die Nationalmannschaft beeinflusst ist von dem, was in einem Verein passiert“, sagte er. Kimmich gehörte bei den Spielen gegen Serbien (2:0) und in Griechenland (0:0) nicht zum Kader. Der 31-Jährige war nur im Aufgebot des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp für die ersten Länderspiele gegen die Niederlande (1:1) und gegen Griechenland (0:1) dabei gewesen.
Gegen Serbien feierte die DFB-Auswahl in München mit dem Bayern-Duo Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof sowie Florian Wirtz im Mittelfeld den ersten Sieg. Oliver Kahn hat das Gefühl, dass Kimmich „nicht mehr hundertprozentig“ einen Stammplatz hat.
Lothar Matthäus sieht das anders. „Wenn Kimmich die Leistung bringt, dann ist er natürlich gesetzt“, sagte der 65-Jährige. Kimmich habe in Amsterdam abgeliefert und sei der beste deutsche Feldspieler gewesen. Michael Ballack sagte, Klopps Entscheidung heiße „nicht, dass er ihn schwächt“. Zugleich meinte er: „Es gibt Spieler, die ihn auch schnell überholen können.“